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Jahr erkranken weltweit etwa 200.000 Frauen (um
60.000 in Europa und 20.000 in den Vereinigten Staaten) an einem
bösartigen Tumor der Eierstöcke (medizinischer Fachbegriff:
Ovarialkarzinom).
Bei vielen Patientinnen mit Eierstockkrebs kommt es innerhalb von
ein bis zwei Jahren zu einem erneuten Auftreten des Tumors, einem
sogenannten Rezidiv, obwohl der chirurgische Eingriff und die Chemotherapie
zu einem anscheinend guten Ergebnis mit der vollständigen Beseitigung
des Tumors geführt hatten.
Bis jetzt gab es keine wissenschaftlich belegte Therapie, um dem
Auftreten solcher eventueller Rückfälle vorzubeugen; es
liegen keine Anhaltspunkte vor, dass eine Verlängerung der
Chemotherapie als Erhaltungstherapie den Überlebenszeitraum
verlängern könnte. Bei einem Rückfall sind die therapeutischen
Möglichkeiten begrenzt, und in den meisten Fällen wird
die Krankheit als nicht mehr heilbar angesehen. Ein Impfstoff zur
Verhinderung von Rückfällen stellt einen vollständig neuen Therapieansatz
dar. Der Wirkstoff Abagovomab
ist ein monoklonaler Antikörper, der in der Lage ist, das Immunsystem
zur Bildung einer spezifischen Antikörperreaktion gegen den Tumor
anzuregen.
MIMOSA Studie es
handelt sich um eine aufwändige multinationale Studie: Die
Studie wird etwa 900 Frauen mit Eierstockkrebs einschließen
und wird weltweit in 147 Krankenhäusern
durchgeführt. Ziel der Studie ist die Untersuchung
der Wirksamkeit und Sicherheit der Abagovomab-Impfung bezüglich
einer Verhinderung bzw. einer Verzögerung eines Rezidives.
Desweiteren wird untersucht inwieweit die krankheitsfreie Zeit und
das Gesamtüberleben verlängert werden können.
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