Mimosa Project: Pressemitteilungen

Rome, 26. Januar 2007   Bologna, 26. Juni 2007
 
 

Die MIMOSA blüht auch im Sommer.
Bis zum 21. Juni wurden bereits 100 Patientinnen in die Studie für den Impfstoff gegen Eierstockkrebs eingeschlossen

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Bologna, 26. Juni 2007
Die Studie MIMOSA, die zur Zeit weltweit in 120 erstklassigen Krankenhäusern läuft, dient dem klinischen Test des Impfstoffs Abagovomab gegen Eierstockkrebs. Es handelt sich dabei um einen biotechnologischen Impfstoff, der das Immunsystem der Patientinnen dazu anregt, Rückfälle dieses Tumors zu bekämpfen. Selbst dann, wenn ein chirurgischer Eingriff und eine Chemotherapie ausgezeichnete Ergebnisse erzielt haben, treten solche Rückfälle dennoch in über 50-80% der Fälle auf.
Prof. Franco Pannuti, Gründer und Präsident der gemeinnützigen Stiftung ANT Italia, sagt: "Wir hätten diesen Sommer nicht besser beginnen können! Jedes Jahr treten in Italien etwa 5000 neue Fälle von Eierstockkrebs auf." Und Prof. Pannuti fährt fort: "Dieses Frühjahr hat die Stiftung ANT ihre Mitarbeit beim Projekt MIMOSA begonnen, indem sie eine gebührenfreie Telefonnummer (800 929203) zur Verfügung stellt, die montags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr von Onkologen und Psychologen beantwortet wird und sich an von diesem Tumor betroffene Frauen richtet. Und wir machen auch im August weiter, weil die ANT niemals Urlaub macht!"
Geraldina Fiechter Domenici, außer Ehefrau des Bürgermeisters von Florenz und Journalistin auch noch Fürsprecherin der ANT, erklärte: "Mit dem Projekt MIMOSA ist es der ANT gelungen, ihre Mission der Hilfe für die Patientinnen zu erfüllen und gleichzeitig die Entwicklung einer innovativen Therapie zu unterstützen."
"Ich bin stolz darauf, dass ich dazu beitragen konnte, anderen Menschen die Bedeutung der Unterstützung innovativer Forschung, und insbesondere dieses Projekts, das vielen Frauen das Leben retten kann, nahe zu bringen," fügt die ehemalige Ministerin für Chancengleichheit, Stefania Prestigiacomo, auch sie Fürsprecherin der MIMOSA-"Kampagne", hinzu. Die gemeinnützige Stiftung ANT Italia ist seit fast 30 Jahren im Bereich der kostenlosen Heimpflege von Krebspatienten engagiert und betreut jeden Tag und jede Nacht etwa 3000 Patienten in ganz Italien. Ihr Projekt EUBIOSIA - das gute Leben und das würdevolle Leben - garantiert Krebspatienten in unterschiedlichen Krankheitsstadien nicht nur die beste Unterstützung, sondern auch die bestmögliche Lebensqualität.

 
 

Die Stiftung
ANT Italia und die Menarini-Gruppe zusammen am 8. März für
den Tag des
Kampfs gegen Eierstockkrebs

 

Rome, 26 Januar 2007
Im Februar beginnen die gemeinnützige Stiftung ANT Italia, die seit Jahren stark auf dem Gebiet der kostenlosen Heimpflege von Krebspatienten im fortgeschrittenen und sehr fortgeschrittenen Stadium der Krankheit engagiert ist, und das pharmazeutische Unternehmen Menarini ein gemeinsames Projekt unter dem Akronym MIMOSA - Kampf gegen und Verhinderung von Eierstockkrebs.
Das Projekt inspiriert sich an einer ebenfalls unter dem Akronym MIMOSA bekannten klinischen Studie, die zur Zeit weltweit anläuft und die Wirksamkeit von Abagovomab, einem biotechnologischen Impfstoff für die Behandlung von Eierstockkrebs, untersucht.


Das Ziel der Initiative ist es, Frauen nützliche Informationen und Hilfe zukommen zu lassen.
Zu diesem Zweck stellt die Stiftung ANT ab dem 8. März montags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr ihre gebührenfreie Telefonnummer (800 929203) zur Verfügung, um Fragen zu allen Problematiken des Eierstockkrebses und insbesondere über diese neuartige Behandlung zu beantworten.
Mit einem Beitrag von Menarini bietet die ANT am kommenden 8. März, der aus diesem Anlass in Mimosa Day umgetauft wird, Mimosen zum Verkauf, deren Erlös vollständig dem Projekt EUBIOSIA ("das gute Leben", "das würdevolle Leben") für die kostenlose Heimpflege der von der ANT unterstützten Krebspatienten (etwa 3000 jeden Tag und jede Nacht) und anderen Initiativen der ANT für den Kampf gegen Krebs zukommt.
"Nach dem heutigen Wissensstand," bestätigt Prof. Franco Pannuti , Präsident der Stiftung ANT Italia, "ist das Projekt Mimosa mit Sicherheit innovativ und ohne Risiken."
"Seine mögliche Bedeutung liegt auch in der Tatsache," fährt Prof. Pannuti fort, "dass es bis heute leider noch keine anerkannte Methode zur Früherkennung von Eierstockkrebs gibt."
"Aus diesem Grund ist das Projekt MIMOSA fundamental, und die von der ANT am 8. März eingenommenen Mittel fließen auch in Programme, deren Ziel die Früherkennung dieser Tumore ist."

Angela Capriati, Direktorin der klinischen Forschung bei Menarini, fügt hinzu: "Die Zusammenarbeit zwischen der ANT und Menarini ist von enormem zusätzlichen Wert für das Projekt MIMOSA: Während die klinische Entwicklung unseres Impfstoffs über die nächsten 4 Jahre hinweg vorangeht, ermöglicht es uns die Zusammenarbeit mit der ANT, sofort in den Kampf gegen Eierstockkrebs einzugreifen, und zwar mit einem Rundum-Ansatz, der von der Forschung und Entwicklung von immer innovativeren experimentellen Therapien ausgeht, aber auch die Unterstützung der Patientinnen nicht vernachlässigt und ihnen so während aller Phasen der Krankheit eine würdevolle Lebensqualität garantiert (und hier engagiert sich Menarini, um die ANT zu unterstützen)."

"Falls die Ergebnisse der Vorstudien in der internationalen Megastudie MIMOSA bestätigt werden, kann Menarini den ersten Impfstoff bieten, der in der Lage ist, Rückfällen von Eierstockkrebs vorzubeugen. Von diesem Kampf erwarten wir uns den bedeutendsten Sieg: ein längeres Leben ohne verringerte Lebensqualität."